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Rechenzentrumslösungen „Made in Germany“

Rechenzentren bilden das Rückrat unserer modernen Zivilisationen und die Glasfasernetze sind wie die Blutgefäße in unserem Körper. Mit dem feinen Unterschied, daß statt Blutzellen kleine Datenpakete mit Lichtgeschwindigkeit hin und her transportiert werden. Das Internet, wie wir es heute kennen und lieben, wäre ohne Rechenzentren auf der Erde und ohne ultraschnelle Glasfasernetze in der Erde einfach nicht dasselbe. Die Wirtschaften, die Gesellschaften, die Regierungen, das moderne Leben wie wir es gewohnt sind, gründen auf eine funktionierende, zuverlässige und sichere Rechenzentrums­landschaft. Diese ist jedoch einem ständigen Veränderungs- und Verbesserungsprozess unterworfen und die nächste gravierende Optimierungsphase ist die Dezentralisierung einer zentralisierten Rechenzentrumswelt.

Die Strukturen wie wir sie heute haben sind stark geprägt durch ganz viele Technologiesprünge die zurückreichen bis in die Anfänge Mitte der 60er Jahre im letzten Jahrhundert. Und logischerweise kommen solche gewachsenen Strukturen heute an ihre physikalischen Grenzen. Die Notwendigkeit, immer höhere IT Kapazitäten in gleichbleibenden oder in kleineren Platzgegebenheiten bereitzustellen, hat zu überfüllten Kabeltrassen und Racks in unzähligen Rechenzentren geführt sowie zu ineffizienten Glasfasernetzen die den zukünftigen Herausforderungen kaum gewachsen sein werden. Daraus resultieren überlastete Kabelwege, lange Latenzzeiten, langsames Internet, riesiger Bedarf an Energie für die Betriebsbereitschaft, unzureichender Platz für neue Geräte und die besondere Aufgabe mit diesen Begrenzungen zu leben und zu arbeiten. Bisher wird davon ausgegangen, dass die Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2020 einen Energiebedarf von 14,3 Mrd. kWh haben werden (Stobbe et al., 2015). Und ein Ende dieses Irrsinns ist nicht in Sicht. Nur mal zum Vergleich. Dies entspricht ungefähr der Menge an Energie die zwei mittelgroße Atomkraftwerke in einem Jahr produzieren. Und das betrifft nur Deutschland.

Ein weiteres Paradebeispiel ist der Mobilfunksektor. Hier arbeiten schon heute sehr viele Menschen an der 5. Generation. Das ist der nächste Mobilfunkstandard der auf LTE folgt und der ab 2020 sich im schrittweisen Aufbau befindet. Und wieder einmal mit vielen Veränderungen verbunden sein wird. Die wesentlichen Veränderungen sind: „Das bestehende Funknetz muss viel dichter ausgebaut werden und jeder einzelne Standort muss viel mehr Rechenleistung erbringen als bisher.“ Beide Veränderungen hängen auch eng zusammen mit dem fahrerlosen Fahren (Autonomiestufe Level 5). Die Fachwelt spricht hier auch gerne von sogenannten Edgecentern zu deutsch Randrechenzentren. Die IT Schmiede geht noch einen großen Schritt weiter.

Wir kategorisieren Rechenzentren nach Themenwelten in sogenannte „Themenrechenzentren für Digitale Märkte“.